Das Blue Eye im Süden besticht durch kristallklares Wasser
Das Blue Eye kann von Saranda aus in ca. 30 Minuten erreicht werden
Ein netter Ausflug von Saranda (oder Ksamil) aus führt uns zum Blue Eye (Albanisch: Syri i Kaltër) im Süden des Landes. Die Fahrt von Saranda aus zum Blue Eye dauert ca. 30 Minuten. In Albanien gibt es zwei solcher Phänomene: ein Blue Eye ist ein tiefes Quellwasserbecken, aus dem kristallklares Wasser austritt. Das zweite befindet sich in der Nähe von Teth im Norden.

Bei Ankunft am Parkplatz sieht man üblicherweise gleich: hier ist ziemlich was los! Es gibt ein ständiges Kommen und Gehen und Autos und Fußgänger, wohin das Auge blickt. Der Parkplatz ist natürlich gebührenpflichtig, bietet sich für diese kleine Wanderung aber perfekt an.
Wanderung? Nicht unbedingt! Man hat mehrere Möglichkeiten: Fahrrad, E-Roller oder Pendelzug
Wanderung? Nicht unbedingt, will man sich dem Blue Eye zu Fuß nähern, nimmt das ca. 30 – 45 Minuten in Anspruch. Wenn man sich aber aufgrund der meist hohen Temperaturen die Schwitzerei sparen will, kann man den Pendelzug in Anspruch nehmen.
Es gibt aber noch viel lohnendere Möglichkeiten: man kann sich vor Ort bei einem der vielen Anbieter ein Fahrrad ausleihen und bequem der gut ausgebauten Straße entlangradeln. Oder die dritte und – unserer Meinung nach – beste Möglichkeit: man leiht sich einen Elektroroller aus. Diese neumodischen Fahrzeuge bieten zwei Sitzplätze und können eine Geschwindigkeit von ca. 30 km/h erreichen. Erstens ist die Miete (ca. 10 €) billiger für zwei Personen als der Pendelzug und zweitens macht die Fahrt auch noch Spaß! Nach kurzer Einschulung (Fernbedienungsschlüssel) durch den Anbieter geht es auch schon los.

Hindurch durch die Mautstelle (es wird wieder eine kleine Mautgebühr fällig) führt die Straße über den Bistrica-Damm und schlängelt sich dem See / Fluss entlang bis zum Blue Eye. Mit dem Elektroroller dauert die Fahrt ca. 5 Minuten ohne Stopps.
Die Fahrt über den Staudamm ist sehr anregend
Nachdem man schon einen neuartigen Elektroroller zur Verfügung hat, muss dieser natürlich auch getestet werden. Auf den kurzen Stellen bergauf befördert dieser nämlich zwei Personen noch mit ca. 25 km/h. Nicht schlecht, ich bin froh, dass wir uns für dieses Abenteuer entschieden haben.

Schöne Umgebung garantiert, der Naturpark eröffnet tolle Blicke
Auf der Straße ist Konzentration angesagt, in alle Richtungen scheinen sich Menschen und diverse Fahrzeuge zu bewegen. Auch den Pendelzug sollte man nicht außer Acht lassen: dieser braucht einen größeren Anteil der Zufahrtsstraße und diesem muss gekonnt ausgewichen werden!
Alle paar Meter eröffnet sich einem der Blick auf den See oder den Abfluss des Blue Eyes. Die Landschaft ist sehr grün und scheint nur so zu sprießen. Dies nimmt man als klaren Kontrast zur braunen Berglandschaft rundum wahr.


Die Passstraße in das Drino-Tal öffnet den Horizont
Nach dem Blue Eye kann man der Passstraße folgen, um ins Drina-Tal zu kommen, in dem auch Gjirokaster liegt. Somit ergibt sich ein cooler Ausflugstag, an dem man mindestens zwei Sehenswürdigkeiten (Blue Eye und Gjirokaster) Albaniens abhaken kann.


Hier ist das Blue Eye im Süden Albaniens zu finden:
Hier noch mein Blue-Eye Video:
Folgend die Bildergalerie zum Blue Eye:









